Bild: P.Bordfeld
Hattorf hat wieder ein Jugendrotkreuz
(pb). Im Oktober 1950 hob der DRK Ortsverein Hattorf zum ersten Mal ein Jugendrotkreuz aus der Taufe. Jetzt erfolgte nach eine etwa zehnjährigen Pause eine erneute Gründung. An der kleinen Feierstunde nahmen neben den Hauptpersonen, den interessierten Mädchen und Jungen, auch der Leiter des Jugendrotkreuz im Kreisverband des DRK, Hans-Jürgen Kohlstedt, die stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Osterode, Silke Müller, Hattorfs Bürgermeister Dieter Reinholz und eine große Abordnung des DRK Hattorf teil. Sie alle hieß der erste Vorsitzende, Hans-Peter Siegert, aufs herzlichste willkommen. Ein großes Dankeschön sprach er gleich zu Beginn den Kindern und den drei kommissarischen Betreuerinnen, Melanie Böhme, Ute und Katharina Bender, aus.
Er erinnerte an die ersten Stunden des Jugendrotkreuzes in Hattorf, das damals von Elfriede Dix und Ursel Meißner geleitet wurde und wo Jugendliche ab dem zwölften Lebensjahr mitmachen durften. Dass es immer wieder zu Auflösungen dieser Einrichtung gekommen sei, habe nie an den jungen Leuten gelegen, sondern an den Leiterinnen und Betreuern, die zumeist durch berufliche Änderungen ihre ehrenamtliche Aufgabe nicht mehr ausüben konnten.
Hans-Jürgen Kohlstedt blätterte noch ein wenig mehr in der Geschichte des Jugendrotkreuz, das bundesweit rund 110 00 Mitglieder zwischen sechs und 27 Jahren zählt, die in über 3 000 schulischen und 5 500 außerschulischen Gruppen in 19 Landesverbänden aufgeteilt seien. Im Kreis Osterode sehe das so aus, dass neun Ortsvereine des DRK ein JRK aufzuweisen hätten. Davon seien 23 Gruppen im außerschulischen und elf im schulischen Bereich (Schulsanitäter). Außerdem seien noch vier Gruppen im Bereich der Grundschulen (Juniorhelfer) zu verzeichnen. Die 38 Gruppen zählten zurzeit 433 Mitglieder.
Kohlstedt brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass auch in Hattorf durchgestartet werde und wünschte den Kindern sowie den Betreuerinnen als Gute und viel Spaß bei der neuen Aufgabe, die neben Wettbewerben und Schulsanitätsdienst auch Ferienfreizeiten, Seminare und Lehrgänge beinhaltet. Er war aber nicht mit leeren Händen gekommen, sondern hatte eine prall gefüllte „Rappelkiste“ mitgebracht. In ihr befinden sich nämlich neben der gefüllten SAN-Tasche auch ein Radiorecorder, eine große Zahl an Spielen, Büchern und vieles andere mehr.
Bürgermeister Reinholz sparte auch nicht mit Worten der Anerkennung und des Dankes an die Kinder und die Betreuerinnen. Die Wiedergründung des JRK sei ein großer Tag für die Gemeinde. Er wünschte ihnen, dass ihr Kreis langsam wachsen möge. Der Rat werde das JRK genau wie den anderen Vereinen hilfreich zur Seite stehen.
Silke Müller hatte den DRK-Teddy-Bären und ein Spiel mitgebracht und brachte ebenfalls ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass es nach einer etwa zehn Jahre währenden Pause mit dem JRK Hattorf weitergeht.
