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Frau
Elke Volkmann
Blutspendebeauftragte
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Informationen für Neuspender – Vorraussetzungen zur Blutspende
Ein Neuspender...
- muss mindestens 18 Jahre alt sein und darf vor der ersten Blutspende nicht älter als 59 Jahre sein. Regelmäßige Spender können bis zur Vollendung des 68. Lebensjahres Blut spenden.
- muss ein Mindestgewicht von 50 kg haben
- sollte sich gesund fühlen
- sollte vor der Spende unbedingt ausreichend essen und trinken
- darf innerhalb der letzten 12 Stunden keinen Alkohol getrunken haben
- darf keine Drogen innerhalb der letzten 4 Wochen konsumiert haben
- darf sich in den letzten 4 Monaten weder gepierct noch tätowiert haben
- darf seit mindestens 6 Monaten keine größere Operation gehabt haben
- darf pro Jahr nicht mehr als 6 Vollblutspenden leisten, Frauen sogar nicht mehr als 4
- darf sich in der Summe aller Aufenthalte von 1980-1996 nicht länger als 6 Monate in Großbritannien aufgehalten haben
- darf auf keinen Fall eine Infektionskrankheit (z.B. AIDS, Hepatitis o.Ä.) haben oder aufgrund seiner Lebensumstände bzw. persönlichen Kontakte ein erhöhtes Infektionsrisiko aufweisen
- kann sich bei Unklarheiten oder weitergehenden Fragen über die kostenlose Telefon-Festnetznummer 08 00 11 949 11 an das Spender-Service-Center des DRK-Blutspendedienstes West wenden und dort individuell beraten lassen (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr).
Wer darf Blut spenden ?
Ein Blutspender
- muss mindestens 18 Jahre alt sein und sollte ein Alter von 68 Jahren (Erstspender: 60 Jahre) nicht überschritten haben
- muss ein Mindestgewicht von 50 kg haben
- sollte sich gesund fühlen
- sollte vor der Spende unbedingt ausreichend essen und trinken
- sollte bei Medikamenteneinnahme vorher das Spender-Service-Center des DRK-Blutspendedienstes befragen
- sollte nach Auslandsreisen in das außereuropäische Ausland vorher das Spender-Service-Center des DRK-Blutspendedienstes befragen
- darf innerhalb der letzten 12 Stunden keinen Alkohol getrunken haben
- darf sich in den letzten 4 Monaten weder gepierct noch tätowiert haben
- darf seit mindestens 6 Monaten keine größere Operation gehabt haben
- darf innerhalb von 12 Monaten nicht mehr als 6 Vollblutspenden leisten, Frauen sogar nicht mehr als 4
- darf sich in der Summe aller Aufenthalte von 1980-1996 nicht länger als 6 Monate in Großbritannien aufgehalten haben
- darf auf keinen Fall eine Infektionskrankheit (z.B. AIDS, Hepatitis o.Ä.) haben oder aufgrund seiner Lebensumstände bzw. persönlichen Kontakte ein erhöhtes Infektionsrisiko aufweisen
Diese Auflistung der Zulassungskriterien zur Blutspende kann nicht vollständig sein, da die komplette Checkliste sehr umfangreich ist und ständig den sich ändernden Kriterien angepasst wird. Wir empfehlen unseren Spendern deshalb bei Fragen, die über die obige Kurzform der Zulassungskriterien hinausgehen, unser Spender-Service-Center anzurufen. Sie erreichen dieses über die kostenlose Telefon-Festnetznummer 08 00 11 949 11 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Manchmal sind Spendewillige durch die Entscheidung des untersuchenden Arztes verärgert, wenn sie von der Spende ausgeschlossen werden. Die Ärzte sind aber angewiesen, jegliche Risiken zum Schutz des Spenders und des Empfängers bei ihrer Zulassungsentscheidung zu berücksichtigen.
Wenn Sie den oben angegeben Vorraussetzungen entsprechen, würden wir uns sehr freuen Sie als Blutspender begrüßen zu dürfen!
Die Vollplutspende
ist eigentlich der "Klassiker" unter den Blutspenden.
Im Wesentlichen unverändert wird die Vollblutspende beim Roten Kreuz in Deutschland seit über fünfzig Jahren praktiziert. Als Vollblut bezeichnet man das natürliche Blut eines Menschen, wie es in unserem Körper vorkommt mit allen seinen Blutbestandteilen. Bei der Spende von Vollblut werden 500 ml Blut in einem Kunststoffbeutel abgenommen. Genau genommen sind es mehrere Beutel, die zu einem sterilen Entnahmeset gehören und die untereinander mittels Schläuchen verbunden sind. Die Verbindung der Beutel ist durch in die Schläuche eingebaute Ventile unterbrochen und kann bei der späteren Auftrennung des Blutes in seine Bestandteile durch Knicken an der Ventilstelle geöffnet werden.
Nach der Spende wird der gefüllte Blutbeutel mit seinen anhängenden Satteliten in einem Kühlbehälter gelagert und auf etwa 20 °C abgekühlt. Die weitere Verarbeitung, die Auftrennung in die Blutbestandteile und das Präparieren der einzelnen Bestandteile erfolgt in den Räumen der Blutspendezentralen. Dazu wird das Beutelsystem zunächst zentrifugiert, damit sich die Blutbestandteile entsprechend ihrem Gewicht voneinander getrennt absetzen. Durch entsprechende Schlauchverbindungen können dann die roten Blutkörperchen (unten im Beutel) und das Plasma (oben im Beutel) nach unten bzw. oben aus dem Beutel abgesondert werden. Übrig bleibt die Trennschicht in der Mitte. Diese enthält unter anderem auch die Blutplättchen, die in weiteren Arbeitsschritten ebenfalls separiert werden können. Wenn dann noch die Untersuchungen des gespendeten Blutes abgeschlossen sind, kann die Freigabe der roten Blutkörperchen und der Thrombozyten erfolgen.
Das Plasma muss zunächst für vier Monate in Quarantäne eingelagert werden. Erst wenn der Spender nach Ablauf der vier Monate erneut zu einer Blutspende kommt und die Untersuchungen dieser zweiten Spende ebenso unauffällig verlaufen sind wie beim ersten Mal, kann das Plasma aus der zurückliegenden ersten Spende ebenfalls freigegeben werden.
Was passiert mit dem Blut nach der Spende
Man könnte sagen: jetzt geht das erst richtig los! Wenn das Vollblut der Spender in den Kunststoffbeuteln gesammelt ist und alle zugehörigen Probenröhrchen in den Transportbehältern verstaut sind, tritt das gespendete Blut nach Abschluss der Spendeaktion zusammen mit dem Entnahmeteam den Weg in das regionale Blutspendezentrum des DRK-Blutspendedienstes West an. Im Allgemeinen treffen die Blutbeutel und Laborröhrchen bis 22 Uhr im Blutspendezentrum ein. Hier trennt sich dann der Weg. Die Laborröhrchen gehen auf die weitere Reise in das Zentrallabor des DRK-Blutspendedienstes West in Hagen. Die Blutbeutel bleiben bis zur weiteren Bearbeitung im Kühlraum des jeweiligen Blutspendezentrums bei + 6° Celsius gelagert.



