
Haben Sie sich schon einmal um einen nahen Verwandten gesorgt, weil Sie nicht wußten, wo er sich aufhält bzw. nicht rechtzeitig nach Hause kam? Wie groß muß erst die Sorge sein, wenn dieser von einer Katastrophe oder gar von einem kriegerischen Konflikt betroffen ist?!
"Ungewißheit über den Verbleib eines lieben Menschen
ist genauso schwer zu ertragen wie physisches Leid."
Von diesem Satz, Teil einer Resolution der XVII. Rotkreuz-Konferenz in Stockholm 1948, wird die wichtige Arbeit des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bestimmt. Unser Auftrag ist es, Angehörige, die durch Konflikte oder Katastrophen (nicht familiärer Art) getrennt wurden, zu suchen und sie wieder miteinander in Verbindung zu bringen. Die Genfer Abkommen sehen vor, daß jedes an einem Konflikt beteiligte Land eine Nationale Auskunftsstelle einzurichten hat. Die Bundesregierung hat das Deutsche Rote Kreuz beauftragt, entsprechende Einrichtungen zu planen und vorzubereiten. Das kann jedoch nicht erst im Ernstfall geschehen. Deshalb ist das DRK bemüht, bundesweit und flächendeckend Kreisauskunftsbüros (KAB) einzurichten, um Betroffenen im Ernstfall bürgernah eine Anlaufstelle zu bieten.
Die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Havelland sowie die Stadtverwaltung Potsdam als untere Katastrophenschutzbehörden richteten gemäß § 43 Abs. 2 des Gesetzes zur Neuordnung des Brand- und Katastrophenschutzrechts im Land Brandenburg (BbgBKG) Personenauskunftsstellen (PASt) ein. Die Einrichtung dieser Personenauskunftsstellen (Kreisauskunftsbüros) wurde dem Deutschen Roten Kreuz übertragen. Die Personenauskunftsstellen sammeln Angaben und erteilen Auskünfte über alle von der Katastrophe oder dem Großschadensereignis betroffenen Personen, d.h. von verletzten, kranken und unverletzt evakuierten Personen und den Einsatzkräften. Zur Anwendung kommt das Registrierverfahren des Deutschen Roten Kreuzes. Alle potentiell beteiligten Einsatzkräfte, wie z.B.
sind mit Registriervordrucken des Deutschen Roten Kreuzes ausgestattet und in ihre Handhabung mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes eingewiesen.

Martina Fröhlich
Regionalzentrum Werder an der Havel
Am Mark 4
14542 Werder an der Havel
Telefon: (03327) 571 576
Fax: (03327) 571 578
eMail: m.froehlich@drk-potsdam.de
Rufnummern
Die Kreisauskunftsbüros sind im Falle der Alarmierung unter
folgenden Rufnummern erreichbar:
Ansprechpartner
KAB PM I: Martina Fröhlich
KAB PM II: Martina Fröhlich
KAB Potsdam: Christa Milkau
KAB HVL I: Ingrid Baack
KAB HVL II: Maik Bischoff
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