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Ansprechpartner

Ortwin Dördelmann

Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 02867 - 90 800 92

Fax: 03212 - 90 88 560

Email: info@ov-heiden.drk.de

Ferienaktion mit der Bücherei Heiden


Neue Tische für den DRK - Ortsverein Heiden

Heiden, 22.08.2012

"Wackelzahnkinder" lernen Erste Hilfe

Heiden, 22.06.2011  Was mache ich, wenn ich gefallen bin und ich mich verletzt habe? Wie verhalten ich mih, wenn jemand in Ohnmacht fällt? Wie funktioniert die stablie Seitenlage? Das alles und noch viel mehr erfuhren die "Wackelzahnkinder" des St Josef-Kindergartens an zwei Tagen.

Anke Dördelmann, Rotkreuzleiterin des DRK Heiden, besuchte die Einrichtung, um den Kindern an zwei Tagen in einem Erste-Hilfe-Kursus wichtige Kenntnisse zu vermitteln. Auch der Einsatzwagen stand vor der Tür. Dessen Innenleben drften sich die Jungen und Mädchen ansehen. Überrascht und erfreut war Anke Dördelmann darüber, dass viele der Kinder die Nummer 112 bereits kannten. Die Mädchen und Jugen seien zwar klein und könnten nicht unbedingt überall helfen, aber einen Notruf abzusetzen, dazu sollten bereits die Allerkleinste in der Lage sein.

Ds Übe mit dem Telefon klappte hervorragend. Viele Male erzählten die Steppkes mal mehr oder mal weniger kichernd am Telefon, dass sie vom Klettergerüst gefallen seien und den Arm oder das Bein gebrchen hätten. Und auch das Legen in die stabile Seitenlage hatten die Jungen und Mädchen schnell raus.

Zwischendurch erzählte ein Blondschopf noch eine Episode mit der Biene Maja, die mit Ohnmacht nocht viel gemein hatte, aber auch dafür mussten Zeit sein. Bei praktischen Übungen mit der Rotkreuzleiterin lernten die "Wackelzahnkinder" auch etwas über Pflaster und Verbände un durfte sich natürlich auch selbst gegenseitig verbinden. "Hier ist es mir wichtig, dass die Kinder lernen, dass auf jeden Fall etwas Sauberes auf die Wunde muss".

Das besondere Highlight fr die Kinder kam um Schluss: Sie durften den mitgebrachten Einsatzwagen erkunden.

borio.tv - Filmbeitrag 

Deeskalation im Rettungsdienst

26.03.2011, Heiden, Es ist ein Phänomen unserer Gesellschaft und mittlerweile keine Seltenheit:

Gewalt und aggressive Übergriffe gegen Rettungsdienstkräfte.

Eigentlich möchten  sie nur helfen und möglichst schnell in Not geratene Patienten medizinisch versorgen. Doch immer häufiger müssen sich Rettungsdienstmitarbeiter/innen auch gegen körperliche Angriffe zur Wehr setzen, wobei sie nicht selten selbst zu Opfern werden. Dabei geraten sie in die Zwickmühle zwischen rechtlichen Aspekten und ihrem medizinischen Auftrag.

Darf ich mich als Rettungsdienst`ler, wenn nötig, körperlich zur Wehr setzen? Und in welchem Rahmen ist dies gesetzlich vertretbar?

„Ja, natürlich“, sagt Jörg Kerschek der 51jährige Polizeibeamte. Seit den 70iger Jahren beschäftigt er sich ausgiebig weltweit mit Fragen der Selbstverteidigung und taktische Verhaltensweisen.

„Wichtig ist dabei immer die Verhältnismäßigkeit der Mittel, welche auch die Grundlagen des Notwehr-Paragraphen des Strafgesetzbuches ist“, so Kerschek weiter.

Auslöser für die Entwicklung von praktischen Konzepten für die Rettungsdienste war dabei eine Studie mit dem Thema „Gewalt gegen Polizei-Beamte“. Denn auch hier sind die Zahlen  der gewaltsamen Übergriffe bedenklich gestiegen.

Rettungsassistenten der Feuerwehr Ennepetal und des Roten Kreuzes aus Witten und Heiden setzten sich am vergangenen Samstag ausgiebig mit dieser Problematik auseinander. In den Räumlichkeiten des DRK – Ortsverein Heiden hieß es am vergangenen Wochenende „Deeskalation im Rettungsdienst mit Tactical Power Defense“.

 

 

Tactical Power Defense ist ein Zusammenschluss von Vereinen in Nordrhein Westfalen, die sich zur Aufgabe gemacht haben Selbstverteidigung unter realistischen Bedingungen zu unterrichten und weiterzuentwickeln.

Der Bezug zur täglichen Einsatzpraxis der Teilnehmer bildete die Grundlage für die Fortbildung. Neben Überlegungen zum taktischen Vorgehen und der Einschätzung von dynamischen Situationen und Einsatzstellen, stand die praktische Umsetzung von einfachen Abwehrmöglichkeiten auf dem vierstündigen Programm.

Einfache Techniken waren in Partner- und Gruppenübungen schnell umgesetzt und Jörg Kerschek und seinem Team gelang es, die Rettungsdienstler zu sensibilisieren und handlungsfähig in brenzligen Situationen zu machen.

„Das Seminar war sehr interessant und durchweg praktisch nachvollziehbar. Theorien über Deeskalation sind zwar schön und gut und sicherlich auch ein wichtiges Fundament. Doch wenn es an Einsatzstellen wirklich mal zur Sache geht, dann ist schnelles Handeln gefragt, um nicht selber zum Opfer zu werden – nur weil wir helfen wollen“, so Ortwin Dördelmann, Rettungsassistent und Rotkreuzleiter in Heiden.

„Natürlich haben z.B. Sanitätsdienste, Rettungsdienste und Feuerwehren kein Interesse daran, sich überhaupt körperlich zur Wehr zu setzen. Die vielen Ehren- und Hauptamtlichen haben sich für diesen Bereich entschieden, um anderen in Not geratenen Menschen schnell und professionell zu helfen. Es ist schlimm genug, dass sich diese mittlerweile mit Themen der Selbstverteidigung im Einsatz auseinander setzen müssen,“ so Dördelmann weiter.     

Defibrillator rettet Leben

Ortwin Dördelmann, Rotkreuzleiter im Ortsverein Heiden, hat der Gemeinde einen Defibrillator besorgt. Hauptamtsleiterin Heike Köhne (links) und ihre Mitstreiterin Silvia Selting nahmen das 2000- Euro teure Gerät entgegen.

10.03.2010, Heiden (hhk). Das Gerät zu bedienen, gilt als einfach und schnell erlernbar. Ortwin Dördelmann, Rotkreuzleiter im Ortsverein Heiden, hat der Gemeinde Heiden einen Defibrillator besorgt. Hauptamtsleiterin Heike Köhne und ihre Mitstreiterin Silvia Selting haben das rund 2000-Euro teure Gerät jetzt entgegen genommen, das Leben retten kann. Das Geld stammt aus der Gemeindekasse.


„Das Gerät kann von geschulten Laien eingesetzt werden“, sagte Dördelmann bei der Übergabe vor der Westmünsterlandhalle. Im Foyer der Halle wird der Defibrillator für den Fall des Falles aufbewahrt. Jeder Besucher, der helfen wolle und könne, dürfe auf das Gerät zugreifen, hieß es.
In den Wintermonaten wird der Defibrillator im Foyer bereitgehalten, weil dort viele Veranstaltungen sind. „In den Sommermonaten wird das Gerät im ,Heidenspassbad von den Freibad-Mitarbeitern vorgehalten. Geschulte Ersthelfer könnten also überall und jederzeit lebensrettende Maßnahmen zur Behandlung eines plötzlichen Herzstillstandes durchführen, hieß es. Das Wichtigste ist und bleibt: Schnell den Krankenwagen unter 112 rufen. „Geschulte Laien können während des Wartens zum Defibrillator greifen“, so der Rotkreuzleiter. Dördelmann ist froh, dass inzwischen auch schon mehrere Firmen in Heiden in Kooperation mit dem DRK diesen Erste-Hilfe-Defibrillator angeschafft haben. Und wie kann man Unfug unterbinden? „Die Kiste ist alarmgesichert“, weiß Heike Köhne.

Herausforderung gemeistert

Montag, 18. Januar 2010  |  Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

Heiden (pd/hhk). 2009 war ein bewegtes Jahr für das DRK. „Es war das Jahr der neuen Herausforderungen, es galt neue Strukturen zu schaffen und die Angebote weiter zu intensivieren“, so Ortwin Dördelmann, Rotkreuzleiter im Ortsverein.Die Nachfolge als Blutspendebeauftragter hat Christian Koose übernommen. Er ist Gesundheits- und Krankenpfleger. Insgesamt wurde 954 mal Blut gespendet, 53 Neuspender konnten begrüßt werden. Neben der Blutspende war die Rotkreuzgemeinschaft im Bereich der Sanitätsdienste und des Katastrophenschutzes aktiv. Insgesamt leisteten 16 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Alter von 15 bis 48 Jahren Ausbildungs- und Einsatzstunden.Der DRK-Ortsverein kann Vereinen und Interessierten einen Rettungssanitäter, fünf Rettungshelfer, vier Sanitäter, einen Gesundheits- und Krankenpfleger und vier Ersthelfer für Sanitätsdienste zur Verfügung stellen. Im Jahr 2009 investierten die freiwilligen Rotkreuzler 864 Stunden in die Aus- und Fortbildung, die sowohl im Ortsverein, im Ausbildungszentrum des DRK-Kreisverband Borken wie auch an der DRK-Landesschule Westfalen-Lippe, Münster besucht wurden.Die Heidener beteiligten sich an Großübungen des Kreises Borken auf dem ehemaligen Kasernengelände in Borken und auf der Autobahn 31.Sanitätsdienste waren unter anderem beim Eurocup, Rosenmontagsumzügen, Maibökendag, Heidener Schützenfest, Jubiläum der Volksbank, Teufelslauf, Heidener Herbst, Reitsportveranstaltungen und Springwettbewerben des RSV Marbeck und ZRFV Heiden, Tanzveranstaltungen und Veranstaltungen von Vereinen und Auf Schalke an 37 Tagen präsent.Dabei kamen 1396 Einsatzstunden zusammen. Bei kleineren und notfallmedizinischen Verletzungen waren die ausgebildeten Rotkreuzler 116 mal tätig. Dabei seien sechs Verletzte mit dem eigenen Krankentransportwagen ins Hospital gebracht worden.Als DRK-Betreuungsteileinheit des Kreises Borken sei der Ortsverein Heiden bei einem Feuerwehr- und Rettungseinsatz auf der L600 zwischen Heiden und Reken ebenfalls alarmiert worden. Innerhalb von 15 Minuten seien Helfer in der Nacht vor Ort gewesen.Die Breitenausbildung in Erster Hilfe, Erste-Hilfe am Kind und Erste Hilfe-Training war stark gefragt. 114 Teilnehmer ließen sich von drei Ausbildern aus- und fortbilden. Dabei sei auch die Nachfrage von Firmen gestiegen, die im Rahmen der Berufsgenossenschaften ihre Mitarbeiter zu Betriebshelfern ausbilden ließen, hieß es.Das Jugendrotkreuz belegte im Wettbewerb der Jugendrotkreuzgruppen des Kreisverbands in ihrer Altersgruppe den ersten Platz. Daneben setzten sich die Mitglieder verstärkt mit der Kampagne „Deine Stärken, deine Zukunft - ohne Druck“ auseinander. Diskussionen und Austausch über Zukunftspläne und -ängste beschäftigten die Jugendlichen. Sie erarbeiteten Alternativen, um mit Alltagsdruck konstruktiv umzugehen.Einen starken Rückgang hat es in der Kindergruppe des Jugendrotkreuz gegeben. Neue Werbeaktionen sollen umgesetzt werden. Eine neue Kindergruppe für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren soll wieder ins Leben gerufen werden. Angestoßene Projekte des Jugendrotkreuzes, wie der Schulsanitätsdienst an der Ludgerus Hauptschule und die „Juniorhelfer“ der Mariengrundschule, würden weiter tatkräftig unterstützt und erhielten Zulauf, hieß es.„Wir können all dies nur tun, weil wir in Heiden von 543 Fördermitgliedern unterstützt werden“, sagte Dördelmann. 2010 werden die neu hinzugekommenen Räume im Anbau des Klümpers Spieker renoviert und ausgestattet. Dort werden die Helfer ihre Einsatzbekleidungen unterbringen. Man hoffe sich im Falle einer Alarmierung kürzere Ausrückzeiten, um schneller vor Ort sein zu können.

Erfolgreiches Jahr mit Blutspenderehrung abgeschlossen

Donnerstag, 17. Dezember 2009  |  Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

Heiden (pd/hhk). Das DRK-Heiden hat im Landgasthof Beckmann langjährige Blutspender geehrt. Christian Koose, Blutspendebeauftragter des Ortsvereins Heiden, und Anke Dördelmann, Rotkreuzleiterin, bedankten sich bei den Spenderinnen und Spendern mit kleinen Präsenten und der Blutspendernadel für ihr soziales Engagement.„Blut lässt sich künstlich nicht herstellen. Patienten sind auf die lebensrettende Flüssigkeit angewiesen“, so Anke Dördelmann. Nur wenige wüssten, dass nur ein sehr geringer Teil der Blutspenden für Unfallopfer benötigt werde. Der größte Bedarf bestehe bei Herz-Kreislauf- und Tumorerkrankungen. Der Körper benötige bestimmte Bestandteile des Blutes, die ihm durch eine Blutspende gegeben werden könnten.Geehrt wurden für 25 Blutspenden: Norbert Lohkamp, Alfons Abramowski und Ulrich Artmann.50 mal gespendet haben: Paula Hirschmann, Ludger Benning, Adelheid Fischedick und Hubert Kormann. Für 75 Blutspenden wurden ausgezeichnet: Karsten Henkelmann und Werner Baumeister.Für 100 Blutspenden bedankte sich der DRK-Ortsverein Heiden bei Heinrich Fischedick.Des Weiteren erhielt der Gewinner des Wettbewerbs der letzten Blutspende seinen Preis. Der DRK-Ortsverein Heiden hatte im November kräftig die Werbetrommel gerührt und einen Preis für den jüngsten Besucher, der zum ersten Mal einen Blutspendetermin besuchte, in Aussicht gestellt. Unter den Kandidaten wurde Bernd Köhne ausgelost. Ihm überreichte Christian Koose ein „Führerschein-Starter-Set“, das aus einem Verbandkasten, einem Warndreieck, einer Warnweste, ein paar Arbeitshandschuhen und, passend zur Jahreszeit, einem Eiskratzer besteht. Dazu kam ein Gutschein über einen Erste-Hilfe-Kursus des Ortsvereins Heiden.Wie Koose berichtete, erschienen im Jahr 2009 bei fünf Blutspendeterminen 963 Spender. Davon waren 57 Erstspender, was eine Steigerung zum Vorjahr darstellt. Auch sei der Einsatz einer zusätzlichen Anmeldung und eines vierten Arztes für den Novembertermin sehr positiv von den Spendern aufgenommen worden. 2010 werde man so verfahren.Es sind neue Aktionen rund um die Blutspende in Heiden geplant. Sieben Termine wird der DRK-Ortsverein Heiden anbieten. Auf zwei ganz besondere Termine sind die ehrenamtlichen Helfer der AG Blutspende gespannt: erstmalig wird das Blutspendemobil (ein Spendelokal auf Rädern) in Heiden eingesetzt. Heidener und Besucher sind beim „Maibökendag“ und „Heidener Herbst“ zur Blutspende einladen. Man hoffe im Jahr 2010 die Spenderzahlen aus 2009 zu übertreffen, hieß es.

"Hilfe hat einen Namen": DRK ehrte Blutspender

Mittwoch, 01. April 2009  |  Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

Heiden (jü). Blut Spenden rettet Leben, hieß es bei der Ehrung der Mehrfachspender im Gasthaus Ebbing-Busch. Der DRK-Ortsverein Heiden hatte dazu eingeladen. Rotkreuzleiter Ortwin Dördelmann und dessen Frau Anke überreichten den Geehrten Nadel und Urkunde und dankten ihnen für ihre Bereitschaft, durch eine Blutspende anderen Menschen in Not- und Krankheitssituationen zu helfen.Für 100-maliges Blutspenden wurden Richard Rohring und Christel Wieseler geehrt. 75 Mal „zur Ader gelassen“ wurden Heinrich Wissing, Klaus Geisler und Ludger Jacobs. Für 50-maliges Spenden des Lebenssafts wurde weiterhin Josef Lütkenhaus ausgezeichnet. Die 25-maligen Spender heißen Günter Heltwig, Claudia Denker, Andrea Limberg und Jürgen Temminghoff.Bei dem Treffen hatten die Verantwortlichen eine interessante Ausstellung und Präsentation zum DRK-Ortsverein vorbereitet. Alexander Wojak, Jugendrotkreuzleiter, informierte über die Aufgaben der DRK-Jugendgruppe. Er warb dafür, die Jugend möglichst früh mit dem Leitgedanken der Hilfsorganisation vertraut zu machen. Dabei solle jedoch der Spaß nicht zu kurz kommen. Die Gruppenstunden beinhalteten unter anderem die Aus- und Weiterbildung zum Streitschlichter, Babysitter oder Ersthelfer. Zudem engagiere sich die Jugendrotkreuzgruppe im Sanitätsdienst der Ludgerusschule.„Hilfe hat einen Namen“: So umschrieb auch Ortwin Dördelmann die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder des DRK. Vielseitig und umfangreich seien die Einsätze geworden. Aufgabengebiete seien unter anderem der Rettungsdienst, die Notfallnachsorge, Funk- sowie Technik- und Sicherheitsdienste. Diese Qualifikationen setzten zahlreiche Lehrgänge voraus. Rund 900 Stunden an Aus- und Fortbildungen pro Jahr kämen so zusammen. Die ehrenamtlichen Helfer würden zum Beispiel beim Maibökendag, beim Teufelslauf und anderen Vereinsveranstaltungen für einen sicheren Ablauf sorgen.Seit 2007 besitze der Ortsverein einen eigenen Transportwagen, hieß es weiter. Damit machten die Heidener einen „großen Schritt nach vorn.“ Das Fahrzeug stand bei dem Treffen vor der Tür. Jeder Teilnehmer war eingeladen, es sich aus der Nähe anzuschauen.Einige Zahlen legte abschließend der Blutspendebeauftragte Christian Koose vor. Am 2. August 1953 fand mit 14 Spendern der erste Blutspendetermin in Heiden statt. 1957 wurden bereits 69 Teilnehmer „zur Ader“ gelassen. Seit 1967 bot der Ortsverein dann zwei Blutspendetermine pro Jahr an. Ab 1981 wurden die Termine auf drei, ab 1987 gar auf vier ausgeweitet. Bis Ende 2007 verzeichnet der Ortsverein insgesamt 23.099 Blutspender.

Walter Hüning und Mitstreiter geehrt

Das langjährige Team der AG Blutspende mit (v.l.) Thomas Hildebrandt (Schatzmeister), Christian Koose (Blutspendebeauftragter), Anke Dördelmann (Rotkreuzleiterin) und Barbara Tintrup (r.), Beauftragter des Blutspendedienstes West

Donnerstag, 05. Februar 2009  |  Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

Heiden (mge). Sie waren zum Teil seit Jahrzehnten bei den Blutspendeterminen nicht wegzudenken. Jetzt haben die meisten Mitglieder des bisherigen Betreuungsteams des DRK-Ortsverbandes Heiden die Arbeit Jüngeren überlassen.Am Dienstagabend sind sie im Rahmen einer kleinen Feierstunde geehrt worden. Die Ausscheidenden erhielten die Ehrenmitgliedschaft im Ortsverband und Präsente, die Anke und Ortwin Dördelmann sowie Barbara Tintrup überreichten.Letztere ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Blutspendedienstes West in Münster. Sie betonte: „Ich freue mich, dass die Betreuung der Blutspender in Heiden auch weiterhin gewährleistet ist.“Anke Dördelmann erinnerte daran, dass in Heiden am 2. August 1953 die erste Blutspende mit 14 Spenderinnen und Spendern stattgefunden hat. 1957 kamen schon 69 Spender, 1977 waren es 414 und 2007 1033. Insgesamt wurden über 23.000 Spender zur Ader gelassen.Spendenlokal war zunächst die Marienschule, dann Gaststätten, die Mehrzweckhalle und die Ludgerusschule, in der die Aktionen jetzt stattfinden. Seit 2001 gibt es auch eine Kinderbetreuung. Früher gab es die Werbung von der Kanzel aus, während heute auch Plakate die Heidener informieren.„Die Helferinnen und Helfer leisten ehrenamtlichen Dienst am Menschen. Sie haben die Idee des Roten Kreuzes und Henry Dunants weitergetragen und Menschlichkeit verbreitet“, so Dördelmann.Verabschiedet wurden Paula und Walter Hüning, Helma und Josef Möllmann, Elisabeth Wiesmann, Margret Westhoff, Anne und Jochen Koch sowie Reiner Rohring. Gerhard Weber bleibt weiter als Beisitzer im Vorstand vertreten, Gaby Wienen und Karl-Heinz Lütkebohmert werden weiter im Team mitarbeiten.„Es war immer schön, ich habe nie ein schiefes Wort gehört, nur gut gelaunte Ehrenamtliche angetroffen“, meinte Walter Hüning, der so was wie ein „Urgestein“ des Heidener DRK ist und mit dem jetzt eine Ära zu Ende geht. Seine Worte sind Werbung für die Blutspenden und Ermutigung für das neue Team gleichzeitig.Hüning gehörte seit 1948 dem Ortsverein an und hat seit der ersten Aktion 1953 die Blutspenden organisiert. Außerdem trug er jahrzehntelang als Schatzmeister die Verantwortung für die Kasse des DRK-Ortsverbandes.

229 Blutspender bei der Premiere

Blutspendebeauftragter Christian Koose (l.) mit einem Teil der neuen AG Blutspende des DRK-Ortsverein Heiden

Freitag, 23. Januar 2009  |  Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

Heiden (alb). Eine lange Schlange bildete sich beim jüngsten Spendetermin in der Ludgerusschule. Nicht etwa die Zeugnisausgabe oder der Elternsprechtag, sondern die Möglichkeit zur Blutspende lockte zahlreiche Heidener in die Klassenräume der Hauptschule.Beim ersten Blutspendetermin im neuen Jahr konnte der DRK-Ortsverein Heiden 229 Spender begrüßen und gleichzeitig eine Premiere verzeichnen. Nachdem im November vergangenen Jahres Walter Hüning und ein großer Teil des ehemaligen Organisationsteams aus der aktiven Vorbereitung der Blutspendetermine ausgeschieden waren, musste diese Lücke schnell wieder geschlossen werden.„Wir haben bewusst zahlreiche Leute angesprochen, um so aus einem großen Pool an Helfern schöpfen zu können“, so Rotkreuzleiter Ortwin Dördelmann. Mit rund 20 neuen Helferinnen und Helfer sieht der Rotkreuzleiter den Ortsverein auch für die kommenden Spendeaktionen gut gerüstet.Die vielfältigen Aufgaben des Teams erstrecken sich von der Spenderaufnahme und der Neuspenderbetreuung über die Koordination des Ruheraums bis hin zur Organisation und Betreuung des Betriebs im Imbissraum. Dort konnten sich die Spender nach der Blutentnahme bei Bockwurst und Broten stärken.Für das leibliche Wohl sorgte Mariethres van Haven mit ihrem Küchenteam. Gut 300 Bockwürste und viele Schnittchen, frisch zubereitet und mit selbstgebackenem Schwarzbrot dekoriert, wurden vom gut gelaunten Küchenteam schnell und zuverlässig vorbereitet.Die Koordination der einzelnen Aufgabenbereiche und des neuen Teams lag in den Händen von Christian Koose. Der gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger hat das Amt des Blutspendebeauftragten des DRK-Ortsvereins Heiden übernommen und tritt damit in die Fußstapfen seines Vorgängers Walter Hüning. Dieser hat die Aufgabe über 30 Jahre mit Erfolg wahrgenommen.Daraus ergibt sich für Koose eine große Herausforderung, welcher er jedoch selbstbewusst begegnet. „Mich freut es, dass ich mich dieser Aufgabe stellen kann und die Erfahrungen aus meinem Beruf einbringen kann“, so Koose.Nachdem die Generalprobe für das neue Team zufriedenstellend verlaufen ist, blicken die Verantwortlichen optimistisch und mit Vorfreude auf die nächsten Spendetermine.

Führungswechsel an DRK - Spitze

v.l. Ortwin Dördelmann (Rotkreuzleiter), Gerhard Weber (1. Vorsitzender), Anke Dördelmann (Rotkreuzleiterin), Thomas Hildebrandt (Schatzmeister)

Donnerstag, 20. November 2008  |  Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

Heiden (hhk). Beim DRK-Ortsverein wird ein Generationswechsel vollzogen. Vorsitzender Gerhard Weber (72) trat aus gesundheitlichen Gründen in der Mitgliederversammlung nicht wieder an. Und Schatzmeister Walter Hüning (76) hört aus Altersgründen auf.Wer das Amt des Vorsitzenden übernimmt, ist offen. "Wir brauchen einen sauberen Schnitt", so Weber zum Prozedere. Findet sich in nächster Zeit kein neuer Vorsitzender, soll der Vorstand die Belange des Vereins vertreten.Die Mitglieder haben Thomas Hildebrand (24) am Dienstagabend zum neuen Schatzmeister gewählt. Offiziell übernimmt er die Aufgaben am 1. Januar 2009. Hildebrand ist als Geschäftskundenberater und Entwickler in der IT-Branche tätig, hat Bürokaufmann gelernt und den Titel des Betriebswirts erworben.Der Wechsel im Vorstand kommt dem Ende einer Ära gleich. Denn seit Januar 1968 hat Weber als Vorsitzender das DRK in Heiden geführt. Hüning ist schon als 15-Jähriger an sein Ehrenamt gekommen (die BZ berichtete).Als die Regularien, Berichte und Zahlen in Klümpers Spieker abgearbeitet waren, zog Weber Bilanz. Der Ortsverein stehe dank der Unterstützung vieler auf gesunden Füßen. Zu den Tiefen in vier Jahrzehnten zählte der scheidende Vorsitzende den Mangel an Führungspersönlichkeiten, um dem Verein früher eine breitere Basis zu verschaffen. Zu den Höhen in den 40 Jahren wertete der pensionierte Pädagoge die Bereitschaft der Heidener, Blut zu spenden.Als Anke und Ortwin Dördelmann vor acht Jahren zum DRK in Heiden gekommen seien, habe das Jugend-Rot-Kreuz eine Wiederbelebung erfahren. Die Rotkreuzgemeinschaft habe neu gegründet werden können. Die Urkunden und Pokale zeugten vom Ausbildungsstand, so Weber. Die vielen Einsätze belegten Gemeinsinn und ehrenamtliches Engagement der Rotkreuzler. Dazu zählte Weber auch die Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose."Alle, die hier im Raum sitzen", sagte der langjährige Vorsitzende, "haben Anteil an dem Ansehen unseres Ortsvereins über die Gemeindegrenzen hinaus."Er sei dankbar, dass er das Ehrenamt so lange habe bekleiden dürfen und hoffe, dass bald ein Nachfolger gefunden werde: "Freiwillige dürfen sich ruhig melden." "Wir verlassen die Brücke, aber nicht das Schiff", so Weber. Das Schiff befinde sich im ruhigem Fahrwasser, es laufe im Ruder, die Rudergänger seien da, der Kapitän müsse nur noch an Bord kommen.Die Mitglieder wählten Weber zum Beisitzer mit Stimmrecht in den Vorstand. Das Vertrauen genießen als Rotkreuzleiterin Anke Dördelmann und als Rotkreuzleiter Ortwin Dördelmann.Als Leiter im Jugendrotkreuz fungiert jetzt Alexander Wojak. Der 19-Jährige kam 2002 zum DRK und ist nach dem Abitur derzeit Zivildienstleistender im St. Marien-Hospital in Borken.Wie es in der weiter Versammlung hieß, höre auch das Küchenteam auf, das sich bei den Terminen in Heiden um die Blutspender kümmert.