Pressemitteilungen:
 

Zeitungsbericht aus dem Bersenbrücker Kreisblatt vom 16. Juli 2011

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Aktive und passive Mitglieder sind die Stützen des DRK

Kreisverband Osnabrück-Nord tagte - Ehrungen

Bramscher Nachrichten vom 16. November 2010

An die 80 Mitglieder konnte Bernd Heinemann, Vorsitzender vom Kreisverband Osnabrück-Nord des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), während der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Bischof-Reddehase begrüßen. Gerne sei sie gekommen, ließ Bürgermeisterin Liesel Höltermann zu Beginn ihres Grußwortes wissen, weil „das DRK wichtig für die Gesellschaft und ein Inbegriff für Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft ist“. Mit Blick auf die Pflegesituation erklärte Höltermann, Bramsche könne in absehbarer Zukunft mit drei Pflegeeinrichtungen dem statistisch errechneten Bedarf „gut aufgestellt begegnen“.

„Der Einsatz von Musik und die Aromapflege im letzten Lebensabschnitt“ lautete das Thema, das Elfriede Haarannen und Birgit Krull der Mitgliederversammlung vorstellten. Mit diesem Konzept ließen sich im Ankumer Henry-Dunant-Alten- und Pflegeheim durch den Einsatz ätherischer Öle und vertrauter Melodien auf der „Veeh Harfe“ die Lebensqualität verbessern, Schmerzen lindern und Schlafstörungen behandeln.

Im Tätigkeitsbericht des DRK-Vorstandes zeigte sich Heinemann hoffnungsvoll, wie bereits 2009 eine positive Entwicklung im Geschäftsergebnis feststellen zu können. Lob und Anerkennung verdienten die ehrenamtlichen Einsätze am Wochenende und bei unzähligen Veranstaltungen in der Bereitschaft. Überaus positiv bewertete Heinemann die Entwicklung beim Sozialen Kaufhaus in Ankum.

Nach dem Bericht der Geschäftsführerin Elke Stönner brachte das Varus-Jubiläumsjahr sehr viele Sanitätseinsätze mit sich. Von 45 Bereitschaftsmitgliedern seien über 8000 Einsatzstunden geleistet und 22 900 Kilometer zurückgelegt worden. Ohne seine 16 Ortsvereine tue sich im Kreisverband eine große Lücke auf, fuhr Stönner fort. Ob bei der Durchführung der Blutspendetermine, bei Seniorennachmittagen, bei den Besuchsdiensten oder auch beim „Gesunden Frühstück“ in den Schulen - überall würden Mitglieder das Motto der aktuellen DRK-Kampagne „Aus Liebe zum Menschen“ aufgreifen und unterstützten das Deutsche Rote Kreuz aktiv als Helfer und auch passiv als Beitragszahler.

Foto: Holger Schulze

Jahrzehntelange, aktive Mitarbeit oder passive Mitgliedschaft bildeten den Hintergrund für die obligatorischen Ehrungen, die Lieselotte Marx und Erna Langner, die bis ins hohe Alter beim Blutspendedienst und in der Kleiderkammer tätig waren, zur Erinnerung wurden; beide Damen waren im Oktober gestorben.

70 Jahre lang ist Erna Kiesekamp mit dem DRK verbunden und leistete als ausgebildete Rotkreuz-Schwester wertvolle Dienste. Auch die „dienstälteste Helferin“ konnte aufgrund ihres hohen Alters von 90 Jahren nicht persönlich die Auszeichnung entgegennehmen. Anwesend waren Eva Ferne und Anni Wode, die für 60-jähriges Engagement ebenso geehrt wurden wie Doris Buttke und Gerda Staas für 50 Jahre.

Für 15-jährige Dienste in der Bereitschaft erhielten Dr. Sören Anthonsen sowie Philipp Gude und Stefan Thünker für jeweils fünf Jahre Engagement eine Anerkennung. Christian Kessens zeichnete der DRK-Kreisverband für seinen zehnjährigen Einsatz bei der Bereitschaft in Abwesenheit aus.

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Beispiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hospizkultur und Palliativkompentenz
DRK Altenpflegeheim Henry – Dunant, Ankum zertifiziert

Am 24. Februar 2010 wurde das DRK Altenpflegeheim Henry – Dunant in Hannover als „Palliativkompetentes Pflegeheim“ zertifiziert. Schon im Mai des letzten Jahres hatte die Einrichtung ihr Einzelprojekt zum Thema Abschiedskultur unter Wahrung der Würde und der Wünsche vorgestellt und verwirklicht. Eine umfassende Facharbeit vervollständigte nun die Projektarbeit. Sie befasste sich mit der Implementierung der palliativen Betreuung in der Einrichtung.
Daraus ging hervor, dass die Bedürfnisse der Schwerstkranken und der Bewohner in der letzten Lebensphase sowie deren Angehörige 
bei der Palliativversorgung ausnahmslos im Mittelpunkt stehen. Um diesen Anspruch in der stationären Altenpflege gerecht zu werden, bedarf es an Veränderungen in der gesamten Organisation. Zum Beispiel muss für die Linderung von belastenden Symptomen, wie Schmerz, Atemnot oder Juckreiz das Pflegepersonal gut geschult sein. Zu den palliativpflegerischen Kompetenzen gehöre u.a.

auch der Einsatz der Aromatherapie z.B. bei Unruhe oder Lagerungstechniken zur Schmerzentlastung. Außerdem ist zur Sicherstellung einer guten Palliativversorgung die Zusammenarbeit mit anderen Personengruppen wie Palliativmediziner, Therapeuten, Hospizdienste, Seelsorger und Angehörige von enormer Bedeutung. Auch die Betreuung der trauernden Angehörigen, Bewohner und Mitarbeiter gehört mit in die Palliativarbeit.

Diese Voraussetzungen sind in ihrer Einrichtung in hohem Maße vorhanden und implementiert,  so Frau von Heimburg (Vizepräsidentin des DRK Landesverbandes Niedersachsen ) während der Zertifikatsübergabe an die Projektverantwortlichen Elfriede Haarannen und Karin Huster sowie Irene Mathlage (Heimleitung) und Nicole Köhne (PDL).
Fr.  v. Heimburg  betonte die  Wichtigkeit der Palliativversorgung und die ständige Verbesserung in diesem Bereich.

In der anschließenden Präsentation gingen die Projektverantwortlichen  des Hauses Henry- Dunant auf den Rückblick, die Nachhaltigkeit und die Ziele des Projektes ein. Die Ziele für das Jahr 2010 sieht das Projektteam in der Erarbeitung weiterer Leitlinien, den Aufbau eines Netzwerkes Seelsorge, die Fortbildung der Mitarbeiter sowie die Durchführung von Informationsveranstaltungen.
Das Fazit des Vortrages:  Implementierung bleibt Daueraufgabe und: Nur mit Hilfe der Mitarbeiter und deren Kompetenzen ist eine würdevolle, palliative Betreuung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner möglich.

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Präsentation des Palliativprojektes vom DRK Altenpflegeheim Henry – Dunant, Ankum
auf der  DRK-Ortsvereinsversammlung in Schwagstorf


Menschen am Ende ihres Lebens zu begleiten ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Sie stellt hohe Anforderungen an die stationäre Pflege. So berichteten die Projektverantwortlichen der DRK Einrichtung Henry – Dunant,  Elfriede Haarannen und Karin Huster sowie die Projektmitarbeiterinnen Hannelore Determann und Anette Welp über ihre Arbeit.
Ziel sei es den zu Versorgenden und/oder zu Betreuenden ein hohes Maß an Zufriedenheit und verbliebene Lebensqualität zu gewähren, auch wenn keine Heilung mehr möglich sei.

Für die pallitaive Betreuung, inzwischen auch zertifiziert, wurde ein Netzwerk mit umfassendem Konzept geschaffen. Deutlich wurde, dass jede Situation ganzheitlich, aber auch individuell betrachtet werden muss. Der Mensch in seiner Würde stehe im Vordergrund. ihm sei ein Abschied in Würde im entsprechenden Umfeld zu ermöglichen und:
Die Würde des Menschen ende nicht mit dem Tod.

Zur Unterstützung wurde ein Abschiedskoffer mit Inhalt, darunter Symbole des jeweiligen Glaubens, passende Texte und Gebete sowie verschiedene Aromaöle, konzipiert.
Die Erinnerung an den Menschen wird gefördert durch ein Gedenkbuch mit Bildern und Abschiedstext. Ein jährlich stattfindender Gedenkabend für die Angehörigen lässt noch einmal Platz zur Trauerverarbeitung,  Begegnung und Gespräch.

Kreisgeschäftsführerin Elke Stönner bedankte sich bei den Referenten und hob die Wichtigkeit der palliativen Arbeit hervor. Das Altenpflegeheim Henry – Dunant in Ankum.
Habe als eine der ersten DRK Einrichtungen an diesem Projekt teilgenommen und dürfe sich seit 24. Februar 2010 auch „ Palliativkompetente Pflegeeinrichtung“ nennen.
Das sei eine wichtige qualitative Auszeichnung für  das Haus.

Zum Abschluß konnten sich die Anwesenden  anhand der Stellwand und des mitgebrachten Palliativkoffers über  das vorgestellte Projekt informieren.