Nur gemeinsam lassen sich solche Unglücke wie die gestrige Explosion eines Wohnhauses in Bergneustadt-Pernze bewältigen. Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Technischem Hilfswerk (THW), Rettungshundestaffeln und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Einsatz, um schnell Hilfe zu leisten.
In einer solchen Situation zeigt sich, wie die eingespielten Rettungsteams in Oberberg und über die lokalen Grenzen hinweg erfolgreich zusammenarbeiten. Denn solche Unglücke lassen sich nur bewältigen, wenn die Helfer Hand in Hand arbeiten. So mühten sich die heimische Feuerwehr und das THW um die Rettung der Verschütteten – mit dabei aber auch eine Rettungshundestaffel des DRK aus dem benachbarten Rhein-Sieg-Kreis und eine Sonarexperten der Kölner Feuerwehr. Und die Retter vor Ort benötigen Unterstützung. Einerseits wurden sie von 20 Helferinnen und Helfern der DRK-Ortsvereine in Gummersbach-Bergneustadt und Derschlag verpflegt. Wichtig aber ist auch die Absicherung der Rettungskräfte. Denn auch die können beim Einsatz verletzt werden. Für diesen – glücklicherweise nicht erfolgten – Fall stellte das DRK zwei Rettungswagen. Weil die üblicherweise für die Stadt Gummersbach zuständigen Rettungsfahrzeuge ebenfalls nach Bergneustadt ausgerückt waren, übernahm sofort ein dritter DRK-Rettungswagen die Notfall-Versorgung in Gummersbach. Denn sollte andernorts ein Autounfall oder ähnliches geschehen, dann kann diese Rettungsmannschaft lebensrettend sein. DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Braun: „Im Ernstfall ist Teamwork Pflicht – für die sind wir ausgebildet. So bieten die Rettungsdienste Sicherheit im Oberbergischen Kreis.“
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