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Vorwort: Schnelleinsatzgruppen

Nach längeren Verhandlungen und vielen Gesprächen wurden beim Kreisverband Bühl-Achern Schnelleinsatzgruppen gebildet, die bei besonderen Einsätzen den Rettungsdienst unterstützen und Aufgaben im sanitäts- wie im betreuungsdienstlichen Bereich erledigen.

Es ist bekannt, dass es Schadensereignisse gibt, die oberhalb der normalen Leistungsgrenze des Rettungsdienstes, aber noch unterhalb der Katastrophenschwelle liegen. In diesen Fällen bietet sich die Schnelleinsatzgruppe besonders an. Eine wesentliche Aufgabe besteht in der Betreuung und möglicherweise Versorgung von nicht verletzten Betroffenen.

AUSBILDUNG

Voraussetzung:

Mindestens eine abgeschlossene Fachdienstausbildung für den Sanitätsdienst  

Zur Mitarbeit in der Schnelleinsatzgruppe kommen insbesondere in Frage:

  • ehrenamtliches Rettungsdienstpersonal
  • Sanitätshelfer/ -innen
  • Schwesternhelferinnen
  • Betreuungskräfte
  • und andere geeignete Kräfte

    Die Voraussetzung ist selbstverständlich eine auf dem neusten Stand gehaltene Ausbildung.

EINSATZGRUPPEN  

Die Mindeststärke ist mit 1/5/6 angesetzt.

Voraussetzung für die Mitwirkung ist, dass die eingeteilten Helfer

  • ständig erreichbar,
  • ständig verfügbar und
  • ständig einsatzbereit sind

Dadurch, dass immer zwei SEG–™en miteinander Dienst haben, stehen im Einsatzfall mindestens 12 Helfer zur Verfügung.

 

AUFGABEN: 

Sanitätsdienstlicher Teil 

  • materielle und personelle Unterstützung des Rettungsdienstes
  • Rettung und Transport von Verletzten aus schwierigem Gelände
  • Versorgung Leichtverletzter
  • Errichten und Einrichten eines Verbandplatzes
  • Ausleuchten des Schadengebietes
  • Absuchen des Schadengebietes nach weiteren Betroffenen
  • Registrierung
  • Bereitstellen von Material und Helfer

Betreuungsdienstlicher Teil 

  • Zubereitung und Ausgabe von Getränken an die Einsatzkräfte und Betroffene
  • Zubereitung und Ausgabe von Verpflegung an die Einsatzkräfte und Betroffene

         Einrichten von Not-Unterkünften

SONSTIGE AUFGABEN: 

  • Einweisung der Einsatzkräfte am Einsatzort
  • Einweisung der Rettungsdienst-Fahrzeuge
    (Einbahnverkehr/ Absicherungsmaßnahmen)
  • Mithilfe bei Suchaktionen, wobei hierfür noch die Rettungshundestaffel Bühl zur Verfügung steht
  • Mitwirkung von Absperrmaßnahmen

PERSÖNLICHE AUSRÜSTUNG: 

  • DRK-Einsatzanzug BONN2020  
  • Einsatzstiefel
  • Schutzhelm
  • Arbeitshandschuhe 

       

ALARMIERUNG:

Die Alarmierung erfolgt über Funkmeldeempfänger über die Integrierte Leitstelle Mittelbaden. Wöchentlich montags um 18:00 Uhr wechselt die Bereitschaft. Jeweils im nördlichen und südlichen Raum des Kreisverbandes Bühl-Achern hat eine SEG erhöhte Alarmbereitschaft, sodass jederzeit mindestens zwei SEG–™en zur Verfügung stehen.