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MTW

In unserem MTW vom Typ Citroen Jumper werden 4 Tragen, 12 Decken, 1 Vakuum-Matratze, 1 Schaufeltrage, 4 Rettungstücher, 1 Satz Luftkammerschienen, 4 Fangleinen, 3 Sanitätsrucksäcke, 1 Satz Halskrausen (6 versch. Größen), 2 Handlampen, 2 Handfunkgeräte 2m und ein 4m Funkgerät sowie weiteres Sanitätsmaterial mitgeführt. Das Material wird bei Sanitätsdienste und bei Einsätzen eingesetzt.

Materialanhänger

In einer Bereitschaftsleitertagung im November 2004 wurde eine neue Einsatz- und Materialkonzeption für die Ortsvereine des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern entwickelt. Zahlreiche Erfahrungen aus Einsätzen in den vergangenen Jahren flossen in die Konzeption mit ein. Als erstens wurde über die grundsätzliche Materialvorhaltung der Ortsvereine diskutiert. In Kleingruppen wurde ein Material-Konzept erarbeitet, das für alle Ortsvereine als Grundausstattung bindend sein sollte. Als Grundlage wurde die SEG-Materialkonzeption herangezogen, die noch ergänzt werden musste. Das Material wurde so ausgewählt, dass ein Ortsverein autark arbeiten kann, um bei einem Schadensereignis im eigenen Ort optimal ausgerüstet zu sein, und bei einem Großschadensereignis oder Massenanfall von Verletzten (MANV) als Modul in das Hilfeleistungskonzeptes des Kreisverbandes und des Katastrophenschutzes integriert werden kann.

Das Material soll in Transportboxen gelagert werden. So ist eine schnelle Be- und Umladung in geeignete Fahrzeuge möglich. Als Behälter wurden Kunststoffboxen vorgeschlagen. Hier wurden die Kosten gegenüber den Aluminiumboxen in den Vordergrund gestellt. Die PE-Boxen haben gegenüber den Aluminiumboxen bzgl. Temperatur und Schlagfestigkeit keine Nachteile. Die Kunststoffboxen sind stapelbar und in verschiedenen Größen und Farben erhältlich, sodass eine optimale Beladung ohne Platzverschwendung erfolgen kann. Lediglich für sensible Gerätschaften werden Aluminiumboxen vorgeschlagen.

Durch die neue Materialkonzeption und den gestiegenen Einsatzanforderungen war es für den Ortsverein Fautenbach unumgänglich den alten Materialanhänger zu ersetzen. Finanziert wurde der Anhänger aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen sowie aus dem Ergebnis von Altpapiersammlungen und durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen auf Trödelmärkten in Achern.

Nach langen Überlegungen und etliche Diskussionen im Vorstand kam man zu einer, für den Ortsverein kostengünstige und realisierbare Lösung. Mit der Firma RuKU-Anhänger in Freistett hat man einen kompetenten Partner in der Region gefunden, bei dem wir unsere Konzeption umsetzen lassen konnten.

Das Ergebnis ist auf den folgenden Bilder zu sehen.

-         Modulare Aufbewahrung in Kunststoffboxen

-     Be- und Entladung auch bei schlechtem Wetter möglich

-         Ausziehschlitten für Notstromaggregat

-         Übersichtliche Verstauung aller mitzuführenden Materialien